“Lebenslanges Lernen” habe ich schon vor Jahrzehnten gehört. Heutzutage ist dieses Mindset wichtiger denn je, weil KI den Wissenshorizont der Menschheit im exponentiellen Tempo erhöht und erweitert. Darum fällt jede/r zurück, der/die nicht regelmäßig neue Themen und Techniken dazulernt.

Die heutigen Kapitel:

1. Hausaufgaben mit KI in Sekunden KI-sicher machen

Kinder werden mich dafür hassen, aber Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern lieben: der AI Homework Upgrader.

Ich halte es für nicht sinnvoll Schüler:innen, Student:innen und jedem Lernenden KI zu verbieten, weil der Umgang damit der essentiellste Zukunftsskill wird/ist.

Aber dennoch besteht das Problem, dass viele alte Aufgabenstellungen mit KI in Sekunden gelöst werden können – was den Lerneffekt komplett eliminiert, weil man nicht mehr denken muss.

Darum habe ich ein kleines KI-Tool erstellt, dass 2 Funktionen hat:

a) Es nimmt alte Aufgaben und überarbeitet sie so, dass sie KI-sicher werden.

b) Es erstellt mit Input zum Lernplan, -ziel, usw. komplett neue Aufgaben, die von grund auf KI-sicher sind.

Bild klicken, um LinkedIn-Post mit KI-Tool-Beispiel zu sehen:

Ich habe von 2021 den Lehrplan und mehrere Dokumente einer Rheinlandpfälzischen Gymnasiums Oberstufe gefunden und mit meinem KI-Tool benutzt, um 3 neue und hoffentlich KI-sichere Hausaufgaben zu erstellen.

Ich freue mich über Feedback von allen Lehrkräften, Eltern und Schüler:innen, die das sicher besser beurteilen können als ich. Aber IMHO macht dieses KI-Tool viel Sinn, wenn einem daran liegt, dass Menschen lernen. Theoretisch sollte es für jeden Fachbereich und jede Altersstufe funktionieren, d.h. auch für PhD, Bachelor und Master Arbeiten!

2. Wie ich mit 47 Jahren und nur 1 Prompt etwas komplett Neues über mich erfuhr.

Einerseits ist es mir etwas peinlich, weil ich über 25 Jahre im Marketing gearbeitet habe und es zum Handwerk gehört, dass man Marken, Services und Produkte “positionieren” kann, d.h. ihrer Kerneigenschaften entsprechend richtig kommunizieren.

Andererseits predige ich auch allen Kunden immer, dass “objektive Distanz” eine der wichtigsten und besten Eigenschaften externer Dienstleister ist, die hilft alles besser, neutraler und oft richtiger zu bewerten.

Darum faszinierte mich dieser einzeilige KI-Prompt auf Anhieb:

“Sag mir etwas Einzigartiges über mich, das ich selbst noch nicht sehe.”

Als ausgezeichneter, erfahrener KI-Experte und jemand mit Growth Mindset, der permanent Wege sucht, um sich zu verbessern, war ich von dem Ergebnis nicht nur selber verblüfft, sondern musste ernsthaft vor Freude weinen, weil ich mich nie in meinem Leben so verstanden gefühlt habe – nicht mal von meiner Mutter.

Ich hatte diesen Prompt ein paar engen Freunden geschickt und bekam gleich eine Frage zurück: “Kannst du das für mich auch machen?!”

Nein, weil die KI dazu Kontext braucht. Je mehr, desto besser. Wenn Sie das für sich selber machen wollen, gibt es 2 Wege:

a) Sie aktivieren Memory-Funktion in ihrer KI

Immer mehr KI-Modelle (z.B. ChatGPT) haben eine eingebaute Speicherfunktion, die man in der Regel erst einmal aktivieren/einschalten muss. Das sorgt dafür, dass die KI sich immer essentielle Gesprächsbestandteile merkt, z.B. Ihren Namen, Ihren Job, wo Sie wohnen, Ihr Haustier, Ihre Hobbies, usw.

Vorteil: Einfach, bequem und dauerhaft.

Nachteil: KI weiss nur, was sie ab dem Zeitpunkt des Einschaltens mit ihr geteilt haben und auch nur, was die KI als “wichtig” bzw. relevant einstuft.

b) Sie laden ALLES WICHTIGE mit diesem Prompt hoch

Das ist der IMHO beste Weg, weil Sie hier 100% Kontrolle haben und maximale Qualität erhalten, aber auch 100% der Arbeit und Verantwortung bei Ihnen liegt.

Was meine ich mit ALLES WICHTIGE?

Ich habe mir in den letzten Monaten die Mühe gemacht und wirklich alles, was IMHO relevant ist herausgekramt und in bestmöglicher Art für KI aufbereitet, d.h. im maschinen-optimierten XML und Markdown-Format.

Übersicht meines DIN A4 Word-Dokuments

Oben sehen Sie das Inhaltsverzeichnis meines gesammelten Word-Dokuments, wo rechts die Seiten im DIN A4 Format stehen. Ja. Das ist aufwendig, aber denken Sie daran: Sie müssen diese Seiten nicht selber schreiben, sondern das kann auch KI für Sie übernehmen!

Mein letztes Gymnasiums-Zeugnis, wo ich durchgefallen bin

Sie sollten so ehrlich sein und auch Ihre Fehler angeben, z.B. meine größte Schande im Leben: Ich bin 2x in der 11. Klasse durchgefallen und musste danach das Bayerische Gymnasium verlassen.

So schaute mein Zeugnis aus, was leider auch berechtigt war, weil ich bis zur 11. Klasse keinen Strich gelernt hatte. Mein “Modus Operandi”: immer am Vorabend panisch die Schulbücher zu lesen und zu beten, dass ich mich am Folgetag an möglichst viel erinnere, was typisches ADHS-Verhalten ist (was ich heute weiss).

Anfangskapitel meines Business-Profils

Ich habe zudem mein Businessprofil komplett aufbereitet – inkl. meinem von mir vermuteten Makel, dass ich weder Abitur noch Studium habe, z.B. IT oder KI.

Ausschnitt aus meinen Skills, die ich inzwischen angehäuft habe

Das gute an Asperger + ADHS ist, dass wenn man seinen Leidenschaften folgt, alles möglich ist, weil autistische Detailliebe auf ADHS-Hyperfokus trifft.

Darum habe ich inzwischen über 8 verschiedene “nicht-normale” Ausbildungen wie u.a. Abendstudium zum Kommunikationswirt, Werbetexter, Social Media Manager, Fitnesstrainer, Ernährungsberater, Data Scientist, Filmeditor, Drohnenpilot, Rettungstaucher, etc.

Auszug von ChatGPT-Analyse meiner 300-seitigen Prompt-Bibliothek

Das Beste am Freelancer-Dasein ist, dass ich auch mit KI endlich immer nur das machen kann, was ich will, und in einem Tempo mit der mir eigenen Besessenheit, was letztendlich seit 3 Jahren zu 6-7x pro Woche 8-14 Stunden täglichem Training führt.

Wo ich zudem alle meine vorherigen Fähigkeiten und Ausbildungen gewinnbringend einsetzen und in ihrer Auswirkung multiplizieren kann.

Warum erzähle ich Ihnen das?

Sie sollten das genauso machen, wenn Sie etwas über sich herausfinden wollen, was Sie bisher nicht wissen. Das ist zwar aufwendig, aber einerseits müssen Sie das nur 1x machen. Andererseits haben Sie dann eine dauerhafte Datenbasis mit der Ihre KI-Outputs exponentiell besser werden – privat und im Beruf!

Beispiele, was für Sie möglich wäre:

  1. Lehrkräfte könnten z.B. Ergebnisse von Klassenarbeiten nutzen, um Wissenslücken Ihrer Schüler:innen herauszufinden und Unterrichtsinhalte gezielt darauf hin umsteuern. Siehe DSGVO- & EU-AI-Act-Ratgeber!

  2. Ihre Suchergebnisse mit KI werden viel besser – egal was Sie online suchen, z.B. Urlaubsorte, Freizeiterlebnisse, Buch- und Kinoempfehlungen, uvm.

  3. Ihre Outputs werden 100% maßgeschneidert – von Bewerbungen für Jobs bis hin zu Kommunikation jedweder Art, d.h. alle E-Mails, Briefe, usw.

  4. Und Sie können KI auch z.B. für solche neuartigen Prompts wie ganz am Anfang dieses Posts benutzen, um neues über sich herauszufinden. Oder schädliche Muster entdecken, die selbst den besten Psychologen entgehen, um schädliche und selbstzerstörerische Zyklen zu durchbrechen.

  5. Und vieles mehr!

Die Möglichkeiten sind endlos und dauerhaft, weil Sie den KI-Gehirnen, die inzwischen je nach Modell bei 130-160 IQ liegen, endlich die nötigen Insights über sich selber geben, damit diese Ihnen quantitativ und qualitativ besser helfen können.

Stellen Sie sich vor, dass Albert Einstein zu Ihrem persönlichen 24/7 Lebensratgeber wird, wenn Sie sich einmal die Mühe machen alles über sich zu sammeln.

3. Meine 5 Top-Tipps für KI-Adoption

Je nach Studie scheitern bis zu 95% aller KI-Adoptionen aus einer Vielzahl von Gründen. Einer der größten: junge wie reife Teammitglieder machen nicht mit oder sabotieren sogar die KI-Adoption aus Angst um den eigenen Macht- oder Jobverlust.

Ich bin fest davon überzeugt, dass solches Denken mittel- bis langfristig allen in solchen Organisationen schadet, weil KI wie ein Tsunami unaufhaltsam über unsere Welt schwappt und Verweigerung nur dazu führt, dass man den Anschluss verpasst.

Das ist besonders schlimm in Schulen, weil heutige Teenager in einer Arbeitswelt übergehen, wo die meisten KIs schlauer als sie sind – und der einzige Weg einen Job zu landen darin besteht, dass junge Erwachsene KI schnell, sicher und effektiv nutzen können, um als Mensch-Maschine-Team mit anderen mitzuhalten.

Diese 5 Tipps rate ich Firmen (und auch allen anderen Organisationen):

a) Führungskräfte als Vorbilder

Studien belegen, dass von oben verordnen ohne vorzuleben fast immer scheitert.

Vorgesetzte MÜSSEN KI nicht nur unterstützen, sondern auch selber für alle MA sichtbar nutzen – nicht nur ab und zu, sondern aktiv im Tagesgeschäft.

b) Einseitige KI-Gebote & interne Prompt-Bibel

Jede Organisation braucht einfache, eindeutige & kompakte KI-Regeln, die maximal auf eine A4 Seite passen.

IMHO bringen romanartige Broschüren nichts, weil wir heutzutage ohnehin schon mental am Anschlag operieren, d.h. je kürzer und klarer die KI-Regeln, desto besser und eher werden Sie eingehalten.

Zudem wichtig & hilfreich: interne Prompt-Bibliothek, die MA nutzen, kommentieren & erweitern können – inklusive Versionierung und Rangliste, wer sich am meisten einbringt. Was ich zudem belohnen würde, z.B. mit Urlaubstagen oder sonstigen Incentives, weil solche MA mit Ihrer Vorarbeit das Arbeitsleben und die Produktivität aller Teammitglieder verbessern.

c) Most Creative Fail-Awards

Die mangelhafte deutsche Fehlerkultur verhindert und bestraft Experimentierfreude, was sich negativ auf KI-Nutzung & -Innovationsfreude auswirkt.

Organisationen sollten MA Angst nehmen, indem sie die lustigsten, mutigsten & kreativsten KI-Fails als Lehr-Beispiele feiert, inkl. kleinem Award & lehrreicher Hintergrundstory, damit andere nicht denselben Fehler begehen.

d) Die Divergentesten Duos

Organisation animiert divergente 2er Teams zu bilden, d.h. aus 2 Abteilungen, die sich mindestens alle 2 Wochen für 2 Stunden treffen, um mit KI zu experimentieren, z.B. jemand von Buchhaltung mit Marketingabteilung. Oder Lehrer aus Fächern Naturkunde und Kunst. Usw.

Das fördert Kooperation, erhöht Lernerfolg & stärkt Motivation. Es ist vergleichbar mit einer Essens- oder Sport-Verabredung. Idealerweise mindestens eine Person mit Domain-Expertise & eine mit IT-, WWW- und/oder KI-Skills.

Hauptsache: Treffen + Üben + Lernen!

e) KI-Innovations-Incentives

Organisation belohnt MA für neue Prompts, Use-Cases, Tool-Entdeckungen, usw.

Jedes Incentive sollte proportional zum Firmengewinn sein: von Payback-ähnlichem Bonus-System bis hin zu großen Preisen wie Reisegutscheinen, Jahres-Gehalt-Bonus, usw. So beweist GF Ernsthaftigkeit und erhöht Firmen-Erfolgschancen.

IMHO ist es verständlich, dass heutige KI-Adaptionen scheitern, weil aktuell die meisten Firmenchefs die Vorteile der KI-Adoption allein für sich, ihren Firmenumsatz und somit Gewinn-Bonus haben wollen. Das liefert wenig bis kaum Anreize für alle MA, die keine Gewinnbeteiligung genießen.

4. Zukunftssichere Fähigkeiten lehren und lernen

Die meisten Menschen stellen die falsche Frage: Welche Jobs killt KI?

Ich empfehle granularer zu denken, d.h. in Fähigkeiten, Skills bzw. Kompetenzen.

a) Strategisches Denken & Problemlösung

Die Fähigkeit, das wirkliche Problem zu definieren, die richtigen Fragen zu stellen und die kreative Strategie zu leiten. Es geht darum, das „Warum“ hinter einem Projekt zu verstehen, nicht nur das „Was“ und „Wie“.

Warum KI nicht mithalten kann:

  • Problemdefinition vs. Reaktion: KI kann Optionen und Antworten auf Basis von Anweisungen (Prompts) generieren, aber sie kann oft nicht das richtige Problem definieren oder den Kern einer Sache identifizieren.

  • Ambiguität & Nuancen: KI kann einen Kunden nicht durch unklare Situationen führen oder die unausgesprochenen Nuancen in einem Meeting wahrnehmen (z.B. das Lesen von Mikroexpressionen und Körpersprache).

  • Das „Warum“: In einer Zeit, in der die Ausführung („Wie“) durch KI zur Massenware wird, wird das strategische „Warum“ zum primären menschlichen Wert.

Führen Sie mit Strategie. Nutzen Sie kluge, strategische Fragen, um Kollaboratoren auf ein gemeinsames Ziel auszurichten, widersprüchliche Ideen aufzulösen und das wahre Ziel aufzudecken, bevor die kreative Umsetzung beginnt.

b) Emotionale Intelligenz & Empathie

Die Fähigkeit, Menschen zu lesen, Zwischentöne wahrzunehmen und auf eine Weise zu kommunizieren, die sich „richtig anfühlt“ und nicht nur „richtig aussieht“. Es geht darum, echte emotionale Verbindungen zu schaffen.

Warum KI nicht mithalten kann:

  • Keine gelebte Erfahrung: KI hat nie ein Leben gelebt, Herzschmerz gefühlt oder peinliches Schweigen erlebt. Ihr fehlt der emotionale Kontext, um menschliche Gefühle wirklich zu verstehen.

  • Emotionale Auslöser: Markenbildung basiert auf emotionalen Verbindungen. Menschen können durch Erfahrung und Intuition verstehen, welche Emotionen einen Kunden zum Handeln bewegen. KI kann das nicht.

  • Die Stimmung im Raum erfassen: Die Fähigkeit, die Energie und unausgesprochenen Bedenken in einem Raum zu spüren, ermöglicht es Ihnen, diesen effektiv zu leiten – eine Fähigkeit, die KI nicht besitzt.

Konzentrieren Sie sich darauf, welches Gefühl Ihre Arbeit und Ihre Interaktionen bei Menschen auslösen. Denken Sie daran, dass Menschen die Geschichte und das Gefühl kaufen, nicht nur das Produkt. Priorisieren Sie die Mensch-zu-Mensch-Verbindung (H2H) gegenüber B2B- oder B2C-Transaktionen.

c) Originelle Kreativität & konzeptionelle Ideenfindung

Die Fähigkeit, wirklich neuartige „große Ideen“ zu entwickeln, kreative Risiken einzugehen und unvorhersehbare konzeptionelle Sprünge zu machen.

Warum KI nicht mithalten kann:

  • Neu kombinieren vs. Neues erschaffen: KI wird mit vorhandenen Daten trainiert. Sie ist exzellent darin, Muster neu zu kombinieren und zu erkennen, aber bahnbrechende Ideen durchbrechen Muster. KI erschafft nichts Originäres; sie synthetisiert.

  • Der Mut, falsch zu liegen: Wahre Originalität entsteht aus einem unordentlichen, unlogischen und intuitiven Prozess, der den menschlichen Mut erfordert, das Risiko einzugehen, falsch zu liegen. KI ist nicht für diese Art von riskantem, nicht-linearem Denken konzipiert.

Nehmen Sie Ihren unordentlichen, nicht-linearen kreativen Prozess an. Verbinden Sie ungleiche Punkte aus Ihren einzigartigen Lebenserfahrungen, um neue Ideen zu formen. Wechseln Sie vom konvergenten Denken (eine richtige Antwort finden) zum divergenten Denken (mehrere mögliche Lösungen erkunden).

d) Persönlicher Geschmack & kreatives Urteilsvermögen

Die Fähigkeit zu beurteilen, was gut ist, was funktioniert, was zu Aufgabe, Projekt und Rahmenbedingungen passt und was bei einer Zielgruppe Anklang finden wird. Es ist der Akt des Kuratierens und Gestaltens.

Warum KI nicht mithalten kann:

  • Antworten sind billig, Geschmack nicht: KI kann 50 Versionen eines Logos generieren, aber sie hat keinen eigenen Geschmack oder Urteilsvermögen, um zu wissen, welche die effektivste oder passendste ist.

  • Kuratieren erfordert Kontext: Guter Geschmack basiert auf einem tiefen Verständnis von Geschichte, Kultur und menschlicher Psychologie. Dieses kuratierte Wissen ermöglicht es einem Profi, fundierte Urteile zu fällen, die eine KI ohne diesen Kontext nicht treffen kann.

Werden Sie „unendlich neugierig“. Tauchen Sie tief in die Geschichte Ihres Handwerks und verwandter Bereiche ein (Kunst, Architektur, Fotografie usw.). Studieren Sie die „zeitlosen Konzepte“ und „unsichtbaren Regeln“, um ein geschultes, kuratorisches Auge zu entwickeln. Konsumieren Sie das Beste vom Besten in Ihrem Bereich, um Ihre eigene „Mustererkennungsmaschine“ zu trainieren.

e) Storytelling & Kommunikationsfähigkeiten

Die Fähigkeit, eine Idee zu nehmen und Menschen durch überzeugendes Schreiben, Sprechen und Strukturieren von Informationen dafür zu begeistern.

Warum KI nicht mithalten kann:

  • Text vs. Verbindung: KI kann Text generieren, aber sie kann keine Verbindung zu einem Publikum auf menschlicher Ebene herstellen. Ihr fehlt die Fähigkeit, Tonfall, Timing, Humor und Verletzlichkeit zu vermitteln.

  • Menschen kaufen die Geschichte: Der Wert einer Idee ist oft zweitrangig gegenüber der Fähigkeit, sie zu erklären. Eine starke Geschichte gewinnt Vertrauen und macht eine Idee wertvoll. KI hat keine persönliche Geschichte zu erzählen.

Üben Sie, Ihre Ideen klar und mit echter Leidenschaft zu kommunizieren. Ihre Fähigkeit, Ihre Arbeit zu erklären, ist oft wertvoller als die Arbeit selbst. Seien Sie authentisch und verletzlich, um eine echte Verbindung herzustellen, sei es in einem Anruf, auf der Bühne oder vor der Kamera.

f) Kundenpartnerschaft & Beziehungsaufbau

Der langfristige Prozess des Vertrauensaufbaus, des Umgangs mit Egos und des Navigierens durch die politische Dynamik der Zusammenarbeit mit Menschen. Es geht darum, „Beziehungskapital“ aufzubauen.

Warum KI nicht mithalten kann:

  • Geschäft ist Mensch-zu-Mensch (H2H): Letztendlich arbeiten Menschen mit Menschen, die sie kennen, mögen und denen sie vertrauen. Dieses Vertrauen wird im Laufe der Zeit durch gemeinsame Erfahrungen und aufrichtige Fürsorge aufgebaut.

  • Beziehungskapital ist ein Schutzwall: Das Wohlwollen und Vertrauen, das Sie über Jahre bei einem Kunden aufbauen, ist ein schützender „Burggraben“ (aka Wettbewerbsvorteil), den eine KI nicht überwinden kann. Eine Nachricht von einem Kunden, mit dem Sie vor 20 Jahren gearbeitet haben, ist ein Beweis für das Gefühl, das Sie bei ihm hinterlassen haben, nicht für das gelieferte Ergebnis.

Verstecken Sie sich nicht hinter Ihrer Arbeit. Verlassen Sie Ihre Komfortzone und vernetzen Sie sich mit Menschen. Zeigen Sie ihnen, wer Sie jenseits der Pixel sind. Verstehen Sie, dass Sie mehr sind als die Arbeit, die Sie schaffen, und bauen Sie Beziehungen auf, die auf aufrichtiger Sorge um das Wohlergehen anderer basieren.

Meine nächsten 2 KI-Workshops (gratis!)

Das Berliner Bezirksamt bezahlt am 16.11. und 7.12. gratis KI-Workshops, die 3 Stunden gehen und ich in 2 Berliner Bibliotheken für alle abhalte, die vorbei kommen.

Dort präsentiere ich den Inhalt vom unteren Video – in normalem Tempo:

Zudem verschenke ich meinen KI-Familien-Ratgeber, ein ChatGPT-Handbuch und viel Content als Downloads für alle Anwesenden. Wer will kann mir beim Workshop und danach Löcher in den Bauch fragen 😉

16.11. @ 14 – 17 Uhr

Heinrich-Schulz-Bibliothek in Otto-Suhr-Allee 98, 10585 Berlin.

7.12. @ 14 – 17 Uhr

Dietrich-Bonhoeffer-Bibliothek in Brandenburgische Str. 2, 10713 Berlin.

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