Es ist schon 2. Woche und ich sammle bzw. formuliere immer noch meine Erkenntnisse aus 2025. Plus einem super Podcast mit 2 meiner Lieblings-Brainiacs.
Viel Spaß 😉
Inhaltsverzeichnis:
1. Neueste Gesundheits-Tipps + KI-Hacks
Obiges Video ist ein 3-stündiges Interview von einem der weltweit führenden Gesundheitsexperten Dr. Andrew Huberman durch Chris Williamson.
Ich liebe beide, weil Hubermann einer der smartesten Forscher ist und ein langer Podcast von Chris vor 4 Jahren mit ein Grund war, dass ich seitdem mit Alkohol aufgehört habe. Zudem bietet er mit die smartesten & besten Gäste aller Podcaster und stellt super Fragen … aber was machen, wenn man keine 3+ Stunden hat? Einfach YouTube-Link in KI hochladen und um Zusammenfassung bitten:
1. Der Cortisol-Reset: Stress & Energie neu denken
Entgegen der landläufigen Meinung ist Cortisol nicht per se „schlecht“. Es ist das primäre Signal für Energiemobilisierung und Wachheit. Das Ziel ist nicht die Eliminierung, sondern das optimale Timing.
Die Cortisol-Aufwach-Reaktion (CAR): Sie benötigen einen starken Cortisol-Anstieg innerhalb der ersten Stunde nach dem Aufwachen. Dieser „Morgenspike“ setzt den Timer für die Melatonin-Ausschüttung ca. 12–14 Stunden später.
Wenn der Spike fehlt: Die Cortisolkurve flacht ab. Die Folge: Morgendliche Trägheit und abends das Gefühl, „aufgedreht, aber erschöpft“ (wired but tired) zu sein.
Das „schlechte“ Cortisol: Chronisch erhöhtes Cortisol am späten Nachmittag/Abend oder eine flache Kurve (morgens niedrig, abends hoch) führt zu Burnout, Immunschwäche und Schlaflosigkeit.
Mythos Eisbaden (Cold Plunge): Kälteexposition senkt tatsächlich den Cortisolspiegel, während Adrenalin und Dopamin ansteigen. Es ist sicher, sollte aber idealerweise früh am Tag erfolgen, um den notwendigen Cortisol-Abfall am Abend nicht zu stören.
2. Schlafarchitektur & Das Glymphatische System
Schlaf ist der physische Reinigungsprozess des Gehirns. Das Glymphatische System spült während des Tiefschlafs Stoffwechselabfälle (wie Amyloid-Plaques) mithilfe von Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor) aus.
Der Mechanismus: Im Tiefschlaf schrumpfen die Gehirnzellen (Astrozyten), wodurch Raum entsteht, damit der Liquor das Gewebe durchspülen kann.
Körperposition ist entscheidend:
Optimal: Seitenlage oder mit leicht erhöhtem Kopf schlafen.
Grund: Die Schwerkraft unterstützt den Abfluss der Lymphe zurück in das Gefäßsystem. Flaches Liegen behindert diesen Abfluss.
Optischer Beweis: Ein „aufgedunsenes Gesicht“ oder Tränensäcke nach schlechtem Schlaf sind buchstäblich angestaute Lymphflüssigkeit.
Körperbewegung vs. Gehirnbewegung:
Körper-Lymphe: Wird durch Bewegung (Muskelkontraktion) transportiert.
Hirn-Lymphe: Wird durch Stillstand (Tiefschlaf) gereinigt.
Fortgeschrittene Schlaf-Protokolle
Visueller Vestibulärer Lock: Um einzuschlafen, müssen Sie das Lagegefühl des Körpers (Propriozeption) abschalten.
Technik: Augen schließen. Langsam nach links, dann nach rechts schauen. Augen kreisen lassen. Blick nach unten zur Nase richten. Ausatmen. Dies signalisiert dem Kleinhirn: „Wir sind stationär und sicher.“
Stärkehaltige Kohlenhydrate: Für Menschen, die abends unruhig sind oder Low-Carb essen: Stärkehaltige Kohlenhydrate (Reis, Haferflocken, Kartoffeln) bei der letzten Mahlzeit senken Cortisol und erleichtern das Einschlafen.
Resonanzatmung: Nutzung eines Geräts oder einer App, um die Atmung auf ca. 6 Atemzüge/Minute zu takten. Dies maximiert die Herzfrequenzvariabilität (HRV) und aktiviert den Parasympathikus (Ruhemodus).
3. Neurowissenschaft des Fokus & „Langeweile-Pausen“
Fokus hängt nicht nur davon ab, worauf Sie schauen, sondern wie Sie die sensorische Belastung steuern.
Gedankenkonstruktion: Gedanken sind „geschichtete Wahrnehmungen“. Ein Gedanke baut auf visuellen, taktilen und auditiven Erinnerungen auf.
Die Ablenkungsfalle: Social Media flutet das Gehirn mit unendlichen sensorischen Inputs. Dies verstopft den kognitiven „Arbeitsspeicher“ und macht tiefes Denken unmittelbar danach unmöglich.
Das Protokoll für Deep Work:
Langeweile vor dem Fokus: Bevor Sie eine schwierige Aufgabe beginnen, tun Sie 2–5 Minuten lang nichts. Wand anstarren. Kein Handy. Keine Musik. Dies leert den sensorischen Puffer.
Der „Scheuklappen“-Effekt: Früher schränkten Fokus-Werkzeuge visuelle Reize ein (z.B. Scheuklappen). Smartphones tun das Gegenteil: Sie verengen das Sichtfeld, erweitern aber den kognitiven Input ins Unendliche.
4. Gewohnheiten durchbrechen & Die Wissenschaft der Spiritualität
Huberman erweitert sein psychologisches Modell: Von rein mechanischer Neurobiologie hin zur Einbeziehung von Glaube/Spiritualität als funktionales biologisches Werkzeug.
Die „Top-Down“-Ermüdung: Schlechte Gewohnheiten zu brechen erfordert meist, dass der Präfrontale Cortex (PFC) den Hypothalamus (Impulse) überstimmt. Das ist anstrengend und fehleranfällig (Willenskraft-Erschöpfung).
Der Mechanismus der „Höheren Macht“:
Die Kontrolle an eine „Höhere Macht“ (Gott, Universum, etc.) abzugeben, fungiert als ultimativer Hack für das Gehirn.
Es entfernt die Last der ständigen Top-Down-Inhibition vom Individuum.
Ergebnis: Der Widerstand gegen Süchte oder schlechte Gewohnheiten fällt leichter, da die Verantwortung „ausgelagert“ wird und die erschöpften Willenskraft-Schaltkreise umgangen werden.
Hubermans persönlicher Wandel: Er praktiziert nun tägliches Gebet und stellt fest, dass dies eine innere Ruhe erzeugt, die durch reine biologische Optimierung nicht erreicht wurde.
5. Zukünftige Gesundheitstrends (Prognose 2026)
Beide diskutieren, was aktuell akzeptiert ist und was als Nächstes kommt.
Status | Trend / Substanz | Anmerkungen |
|---|---|---|
Akzeptiert | Vitamin D3 | Universell als kritisch anerkannt. |
Akzeptiert | Kreatin | Nicht nur für Muskeln; kritisch für Gehirnfunktion/Energie. |
Akzeptiert | Protein | Standard: ca. 2g pro kg Körpergewicht (bzw. 1g pro Pfund). |
Trend | Magnesium | Speziell Magnesium-Threonat oder -Bisglycinat. Wichtig für Gehörschutz und kognitive Erhaltung. |
Next Big Thing | Ballaststoffe & Fermentiertes | Weg vom binären „Ballaststoffe gut/schlecht“. Fermentierte Lebensmittel (Sauerkraut, Kimchi, Kefir) senken Entzündungen bei vielen Menschen effektiver als reine Fasern. |
Next Big Thing | Rotlicht/NIR | Langwelliges Licht zur Aufladung der Mitochondrien und zum Ausgleich von Blaulicht-Toxizität. |
Aufkommend | Mitochondriale Vererbung | Verständnis, dass Mitochondrien exklusiv von der Mutter stammen; beeinflusst Energielevel und potenziell den psychologischen Antrieb. |
6. Der „Kassandra-Komplex“ in der Wissenschaft
Das Phänomen, „recht zu haben, aber zu früh dran zu sein“ (z.B. Galileo, Semmelweis).
Das Muster: Eine neue Erkenntnis taucht auf (z.B. Glymphatisches System) ➡️ Sie wird verspottet/ignoriert ➡️ Eine fehlerhafte Studie widerlegt sie scheinbar ➡️ Sie wird schließlich als Standardwahrheit akzeptiert.
Handlung: Warten Sie nicht auf den totalen Konsens, wenn der Mechanismus logisch und das Risiko gering ist (z.B. Morgensonne, Koffein verzögern). Seien Sie bereit, ein „Early Adopter“ risikoarmer biologischer Wahrheiten zu sein.
⚡ Umsetzbare Protokolle: Die Checkliste
Morgen (0-90 Minuten nach dem Aufwachen)
Licht: 5–20 Minuten Sonnenlicht (oder helle LED >10.000 Lux) direkt nach dem Aufwachen.
Verzögerung: Warten Sie 60–90 Minuten mit dem Koffein, damit Adenosin natürlich abgebaut werden kann (verhindert das Nachmittagstief).
Hydratation: Wasser mit Elektrolyten trinken.
Arbeit / Fokus
Der langweilige Start: Vor Deep Work: 5 Minuten Stille/Langeweile. Kein Handy.
Der 90-Minuten-Block: Arbeiten Sie in fokussierten Blöcken.
Reflexion nach Medienkonsum: Fragen Sie sich nach Social Media: „Habe ich etwas gelernt?“ Falls nein: Entfolgen/Stoppen. Meiden Sie „Content über Content“ (Drama).
Abend / Schlaf
Beleuchtung: Ab Sonnenuntergang Lichter dimmen und tief im Raum platzieren (Stehlampen).
Ernährung: Stärkehaltige Kohlenhydrate (Reis, Kartoffeln) zur letzten Mahlzeit hinzufügen.
Temperatur: Raum kühl halten.
Position: Auf der Seite schlafen oder das Kopfende des Bettes leicht erhöhen (3–8 cm) für glymphatische Reinigung.
Tool: Bei rasenden Gedanken den „Visuellen Vestibulären Lock“ (Augenbewegungen) nutzen, um das „GPS“ des Gehirns abzuschalten und Müdigkeit einzuleiten.
Allgemeine Gesundheit
Fermentierte Lebensmittel: 2–4 Portionen täglich (z.B. einen Schluck Sauerkrautsaft) zur Senkung systemischer Entzündungen.
Magnesium: Supplementierung von Magnesium-Threonat oder -Bisglycinat (30–60 Min. vor dem Bett).
Kreatin: 5g täglich für kognitive und physische Erhaltung.
Ich habe die Checkliste in Infografik verwandelt

2. Warnung vor US-Firmen z.B. Microsoft
Leider herrscht die Fehlinfo und der Trugschluß vor, dass man sicher sein kann, wenn man US-Firmen via speziellen EU-Schnittstellen oder ähnlichem nutzt.
Zum Beispiel bieten viele US-Techfirmen spezielle Zugänge über EU-Knoten an, z.B. Microsoft (und andere) werben mit Ihren “EU-konformen Azure-Zugängen”.
Wer das glaubt, liegt leider falsch! Nicht nur hat ein MS Exekutive im Verhör unter Eid das zugegeben, sondern mehrere EU-Regierungen haben bei MS angefragt und bekamen die Info, dass mehrere Dutzend Male EU-Daten von Bürgern und Firmen an NSA, CIA & Co. herausgegeben wurden – inkl. US-Gerichtsanweisungen dies geheim zu halten. Ergo:
Keine einzige US-Firma oder ausländische Firma, die in USA Business betreibt, ist 100% sicher für Kunden! KEINE EINZIGE! WEIL DORT US-RECHT VOR EU-RECHT GEHT. PUNKT.

3. Die besten KI-Innovationen aus 2025
Super viel ist passiert und KI-Innovationstempo nimmt immer schneller zu, aber wenn ich die Top 6 nennen müsste…

4. Was KI uns über Regeln lehrt
Regeln sollten uns als Karten dienen, um die Welt zu verstehen und besser in ihr zu navigieren. Einmal aufgestellte Regeln sind keine Flüsse, denen wir unabänderlich für alle Ewigkeiten folgen müssen.
Das zu verstehen fällt leider immer mehr Leuten schwer, weil kritisches Denken anstrengender ist als blindes Folgen. Besonders, wenn man keine Lust hat, sich die Mühe zu machen, alle systemrelevanten Zusammenhänge und Details zu verstehen.
Das ist IMHO eines der weltweit größten Probleme: die Lethargie des Dazulernens.

5. Der neueste KI-Roboter: jetzt zu kaufen
Auf der CES vollzog Boston Dynamics (Hyundai Motor Group) den offiziellen Wandel des Atlas vom Forschungsprojekt zum kommerziellen Industrieprodukt.
1. Strategischer Wechsel: Vom Labor zum Markt
Status: Atlas ist nun ein kommerzielles Produkt ("Enterprise-Grade").
Modellvarianten:
Live-Demo: Weißer Forschungsprototyp.
Neues Produkt: Blau/Schwarzes Design, optimiert für Massenfertigung.
Design-Philosophie: Keine Imitation menschlicher Bewegungseinschränkungen. Nutzung von 360°-Gelenken für übermenschliche Effizienz (z.B. Aufstehen aus Liegeposition durch Rotation).
2. Technische Spezifikationen (Produktionsmodell)
Konzipiert für raue Industrieumgebungen:
Mobilität: 56 Freiheitsgrade (DoF); voll rotierende Gelenke.
Nutzlast: 50 kg (110 lbs).
Reichweite: 2,3 Meter (7,5 ft) vertikal.
Dexterität: Hände in menschlicher Größe mit taktilen Sensoren in Fingern und Handflächen.
Sensorik: 360°-Kamerasystem für omnidirektionale Sicherheit und Situationsbewusstsein.
Widerstandsfähigkeit: Wasserfest (hält industriellen Waschvorgängen stand).
Betriebstemperatur: Volle Leistung zwischen -20°C und 40°C.
Energie: 4 Stunden Laufzeit; autonomer Batteriewechsel an der Ladestation (Dual-Akku-System).
3. Software & Intelligenz ("Orbit" Plattform)
Geteilte Intelligenz: Über die "Orbit"-Plattform werden gelernte Fähigkeiten eines Roboters sofort auf die gesamte Flotte übertragen.
Schnelles Training: Neue Aufgaben können in weniger als einem Tag angelernt werden.
Sicherheit: "Hilfreicher Roboter"-Design (kein menschliches Gesicht) und Erkennung herannahender Arbeiter.
4. Marktstrategie & Roadmap
Verfügbarkeit 2026: Jahresproduktion bereits vollständig ausverkauft (allokiert an Hyundai Motor Group & einen namentlich nicht genannten AI-Partner).
Verfügbarkeit 2027: Öffnung für neue Kunden.
Daten-Strategie: Gründung des "Hyundai Robotics Metaplant Application Center" als "Datenfabrik", um den weltweit umfassendsten Datensatz für Fertigungs-Skills zu erstellen.
5. Massenproduktion
Status: Produktion im Boston Dynamics HQ gestartet.
Expansion: Bau einer neuen dedizierten Roboterfabrik durch Hyundai & Boston Dynamics.
Kapazität: Zielvolumen von 30.000 Atlas-Robotern pro Jahr.
Langzeitziel: Einsatz von Zehntausenden Einheiten in Industrie, Gewerbe und perspektivisch im Heimmarkt.
6. Dein eigenes “Management Board” für dein Leben
Hand aufs Herz: Wann hat dir das letzte Mal jemand wirklich die brutale Wahrheit über deine Arbeit gesagt? 🤔
Wir umgeben uns oft mit "Ja-Sagern" oder sind einfach zu gut darin, unsere eigenen Fehler zu rationalisieren. Das Bild unten zeigt eine spannende Methode: Den KI-Beirat. 🤖
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